KSG Gerlingen Abteilung Badminton

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12. Luxembourg Youngsters International

Zur diesjährigen Ausgabe des int. Youngster Turniers fuhren Patrick Heimann mit Dani aus Gerlingen kommend und Patrick Bergmann aus Kaiserslautern kommend am Freitagabend in Richtung Luxemburg. Da beide lediglich im Einzel U19 spielten hatte man den Luxus, nicht gleich zu Turnierbeginn in der Halle anwesend sein zu müssen. Man konnte also am Samstag nach einem ausgiebigen Frühstück gechillt nach Luxemburg-Stadt in die Halle fahren. Bevor man allerdings in das Turniergeschehen eingriff, stand erstmal ein gründliches Einspielen auf dem Programm. Die Halle ist einfach so ungewöhnlich groß, dass man anfangs immer ein Problem mit dem Schlagtiming hat.

Beide Patricks befanden sich in einer Vierergruppe. Das schöne dabei war, das es mit Spielern aus Tschechien, Luxemburg, Belgien und der Schweiz nur gegen Spieler anderer Nationen ging. In den jeweils ersten Spielen fanden beide recht gut ins Spiel. Der Einsatz und Elan war voll vorhanden, es fehlte anfangs eher die Geduld, sich Punkte herauszuarbeiten, was auf dem internationalen Niveau unabdingbar ist. Dies verbesserte sich zwar deutlich, reichte aber bei beiden letztlich nicht für einen Sieg.
In der zweiten Gruppenrunde gab es ebenfalls zwei weitere Niederlagen. Auch hier war der Einsatz nicht der ausschlaggebende Faktor. Paddy Heimann machte nach einem sehr knapp verlorenem ersten Satz, im Zweiten ab der Satzmitte bekloppte acht Fehler am Stück. Paddy Bergmann spielte auch ein richtig gutes Match. Sein Gegner, ein kleines Laufwunder aus Asien, erreichte gefühlt jeden Ball und brachte ihn zu allem Überfluss noch immer ins Feld zurück, so dass Paddy zu selten die Punkte machte.
In den dritten Gruppenspielen war es natürlich klar, dass jeder zumindest ein Sieg einfahren wollte. Paddy Heimann hatte da recht gute Karten. Sein Gegner aus Tschechien war deutlich schwächer und er hat ihn "easy gezogen". Paddy Bergmann musste nochmal richtig gutes Federball spielen. Souverän konnte er von Anfang an das Tempo diktieren und die schwächen seines Gegners ausnutzen.
Leider schafften es Beide als Gruppendritte nicht, in die Finalrunde einzuziehen.

An der Einstellung, Motivation und dem gezeigten Einsatz lag es dieses mal mit Sicherheit nicht. Ganz im Gegenteil. Jedes Spiel wurde mit vollem Einsatz und einer sehr guten Moral gespielt. Es lag vielmehr an der ungewohnten Situation, die Punkte mit einem deutlich besseren Plan herausspielen zu müssen. Die einfachen unüberlegten Angriffe funktionieren halt auf solch einem Spielniveau nicht mehr. Das kann aber nun alles im Training verbessert werden.