KSG Gerlingen Abteilung Badminton

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Luxembourg Youngsters International 29.10.2011

Luxembourg Youngsters International 29.10.2011

Für Patrick Heimann stand am 29.10.2011 ein nicht ganz alltägliches Turnier auf dem Programm. Mit dem Ziel Spielpraxis auf internationalem Niveau zu sammeln reiste er gemeinsam mit seinem Doppelpartner Leonard Seitz aus Reutlingen zum Youngsters International nach Luxemburg, um dort im Einzel und Doppel zu starten.

Das Turnier begann zuerst mit den Einzeldisziplinen und dort mit der Gruppenphase. Patricks erster Gegner kam aus Frankreich. Schnell wurde klar, das dieses Spiel keine leichte Nuss werden würde. Dies bestätigte sich dann auch im Verlauf und es entwickelte sich zu einem sehr engen und dramatischen Dreisatzspiel. Patrick spielte sehr gut und hatte auch seine Nervosität im Griff, aber etliche leichte Fehler in der entscheidenden
Schlussphase kosteten ihn dann hauchdünn das Spiel. Er verlor es mit 22:24; 11;21; 20:22.

 

Der zweite Gegner kam aus dem Nationalteam der Schweiz. Man ging mit dem Ziel in das Spiel, möglichst viele Spielanteile zu bekommen und die Ballwechsel so gut es möglich ist, mitzugehen. Das gelang dann auch recht gut, allerdings waren wieder die unnötigen Fehler der Ausschlag dafür, das es nicht mehr in einen durchaus möglichen dritten Satz reichte. Er verlor es relativ deutlich mit 12:21 und 17:21. Mann muss allerdings schon mit
dem Ergebnis zufrieden sein, da es ein sehr gut aufspielenden und hochklassigen Gegner handelte.

Im Doppel begann für Patrick und Leonard das Turnier im Achtelfinale mit einem Spiel gegen eine Paarung aus Dubrovnik/Kroatien. Die beiden gingen gleich recht konzentriert an die Sache und versuchten von Anfang an, das Spiel zu machen. Das sollte sich auch auszahlen und sie zogen durch einen ungefährdeten Zweisatzsieg in das Viertelfinale ein. Dort wartete dann das an Nummer eins gesetzte Doppel von dieser Veranstaltung. Es handelte sich dabei um eine Paarung aus Bayern, die man schon von der südostdeutschen Ranglisten her kannte und die dort die vordersten Plätze belegten. Man schätzte sich dadurch in Vorfeld nur relativ geringe Siegchancen ein und ging einfach mit dem Ziel in die Partie, so gut es geht das zu erwartende Tempo mitzugehen Das gelang Phasenweise auch recht gut, wobei man am Ende den Zweisatzsieg der anderen nie ernsthaft gefährden konnte.

Das Turnier war für Beide auf jeden Fall die Reise wert, da man im Rahmen der eigenen Möglichkeiten gespielt hat und die Platzierungen angesichts der starken Konkurrenz absolut in Ordnung geht.

 

Hier geht es zur Bildergalerie